Mein Bücherjahr 2022

Mein Bücherjahr 2022

Im letzten Jahr habe ich damit angefangen, meine gelesenen Bücher schriftlich festzuhalten (siehe mein Bücherjahr 2021). Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass mir alles durch die Finger rutscht. Zum einen lese ich natürlich für den Genuss, das Abtauchen in andere Welten, das wunderbare Kopfkino. Aber und an darf es gerne auch ein Sachbuch sein. Und als Autorin lesen ist dann auch noch mal anders, ich kann für mich festhalten, was mir gefallen hat (und was nicht) und welche Techniken ich vielleicht für eigene Romane übernehmen/ausprobieren kann. Auf dem Beitragsbild sieht man übrigens meine Weihnachtsgeschenke, mit denen werde ich wohl anfangen.

Vielleicht ist ja für dich die eine oder andere Entdeckung dabei?

Also dann, auf ins neue Bücherjahr!

 

Januar (Burkeman, Mythopedia)

Oliver Burkeman: Four Thousand Weeks

The average human lifespan is absurdly, insultingly brief. Assuming you live to be eighty, you have just over four thousand weeks. (…) Drawing on the insights of both ancient and contemporary philosophers, psychologists, and spiritual teachers, Oliver Burkeman delivers an entertaining, humorous, practical, and ultimately profound guide to time and time management. Rejecting the futile modern fixation on “getting everything done,” Four Thousand Weeks introduces readers to tools for constructing a meaningful life by embracing finitude, showing how many of the unhelpful ways we’ve come to think about time aren’t inescapable, unchanging truths, but choices we’ve made as individuals and as a society—and that we could do things differently.

Nur viertausend Wochen? Das hört sich nach verhältnismäßig wenig an. Kein Wunder, wenn wir nicht alles schaffen, was wir uns vornehmen. Wir haben sowieso nicht genug Zeit. Das ist einerseits erschreckend, aber andererseits auch befreiend. Weg mit den Schuldgefühlen, weil man es sowieso nie der To-Do-Liste recht machen kann. Und her mit den Überlegungen, was man wirklich gerne machen würde. Dieses Buch hat mir eine ordentliche Menge kleiner Erleuchtungen beschert, über die ich in Ruhe nachdenken (und ein paar auch gleich umsetzen) möchte.

 

Mythopedia: Die Welt der Fabelwesen und ihrer magischen Geschichten

Diese Enzyklopädie der Fabelwesen umfasst Legenden, Erzählungen und Mythen aus der ganzen Welt. Von der westafrikanischen Fabel Anansi, die Spinne bis hin zu Tanuki, dem süßen, aber lästigen Waschbärhund der japanischen Folklore. Beeindruckende, farbintensive Zeichnungen illustrieren die Porträts der versammelten Wesen.

Eine ganz wunderbare Kombination aus Bild und Text: wirklich phantastische, bunte Zeichnungen. Wir haben uns das mittlerweile alle für unseren phantastischen Montag als Inspirationsquelle und Fundgrube zugelegt.  Es macht schon beim Durchblättern Spaß und ich habe einige Tiere kennengelernt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte.

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